Bayerische Bio-Erlebnistage 2026: Bio aus Bayern hautnah erleben

Die Bayerischen Bio-Erlebnistage sind gestartet: Am 1. September wurde die Veranstaltungsreihe auf dem Bio-Betrieb & EPOS Lieferant Chiemgaukorn in Weiding bei Trostberg offiziell eröffnet. In den kommenden Wochen laden Bio-Betriebe in ganz Bayern dazu ein, Landwirtschaft, Lebensmittel und die Menschen dahinter unmittelbar kennenzulernen.
Auftakt bei Chiemgaukorn im Chiemgau
Den Startschuss für die 26. Bayerischen Bio-Erlebnistage gab Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber gemeinsam mit der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. (LVÖ) auf dem Naturland-Betrieb Chiemgaukorn in Weiding bei Trostberg.
Chiemgaukorn steht dabei beispielhaft für regionale Bio-Landwirtschaft: Auf den Feldern des Betriebs wachsen unter anderem alte Kulturpflanzen wie Emmer, Einkorn, Urdinkel, Buchweizen, Linsen und verschiedene Ölsaaten. Die Produkte werden direkt auf dem Hof weiterverarbeitet – vom Feld bis zum fertigen Lebensmittel bleiben damit viele Schritte in einer Hand.
Bio erleben statt nur darüber sprechen
Genau darum geht es bei den Bio-Erlebnistagen: Bio soll nicht abstrakt bleiben, sondern dort erlebbar werden, wo es entsteht. Bei Hofführungen, Ernteaktionen, Verkostungen, Kochkursen, Hoffesten und vielen weiteren Veranstaltungen können Besucherinnen und Besucher mit den Menschen hinter den Lebensmitteln ins Gespräch kommen und einen direkten Einblick in die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft gewinnen.
Dabei steht nicht nur die Landwirtschaft im Mittelpunkt. Auch Verarbeitung, Handel und Gastronomie sind Teil der regionalen Bio-Wertschöpfungskette. So wird sichtbar, wie aus regional erzeugten Rohstoffen Lebensmittel entstehen und welchen Beitrag die verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette leisten.
Mehr als 220 Bio-Erlebnisse in ganz Bayern
Vom 28. August bis zum 11. Oktober 2026 finden bayernweit mehr als 220 Veranstaltungen statt. Bio-Höfe, Verarbeitungsbetriebe und Gastronomiebetriebe öffnen ihre Türen und bieten ein vielfältiges Programm für Groß und Klein.
Ob Hoffest, Betriebsführung, Radtour, Ernteaktion oder Verkostung – die Veranstaltungen zeigen die ganze Vielfalt der bayerischen Bio-Branche und machen regionale Landwirtschaft unmittelbar erfahrbar.
Regionale Bio-Wertschöpfung stärken
Für Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sind die Bio-Erlebnistage auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung regionaler Kreisläufe. Wer sich für Bio aus Bayern entscheidet, unterstützt heimische Betriebe und trägt dazu bei, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Gleichzeitig schaffen die Veranstaltungen Raum für persönlichen Austausch und mehr Verständnis dafür, wie Lebensmittel erzeugt werden.
Gerade in Zeiten, in denen Landwirtschaft mit Herausforderungen wie Wetterextremen, steigenden Anforderungen und Veränderungen in den Märkten konfrontiert ist, wird der direkte Kontakt zwischen Erzeugern, Verarbeitern, Handel, Gastronomie und Verbrauchern immer wichtiger.
Bio aus Bayern gemeinsam erlebbar machen
Die Bayerischen Bio-Erlebnistage werden von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. (LVÖ) gemeinsam mit den Öko-Verbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus veranstaltet. Seit 2001 bringen sie Menschen mit der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft in Kontakt.
Auch EPOS steht für regionale Bio-Wertschöpfung und enge Partnerschaften mit Erzeuger:innen und Hersteller:innen aus Bayern und Süddeutschland. Denn für uns bedeutet Regionalität nicht nur kurze Wege, sondern vor allem persönlichen Austausch, Vertrauen und Wertschöpfung vor Ort.
Weitere Informationen und das vollständige Veranstaltungsprogramm:
www.bioerlebnistage.de
Bildnachweis: © Ernst Wukits/STMELF









